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Yoshi ist ein Mischlingsrüde aus Rumänien. Er ist vermutlich im Oktober 2016 geboren und war Straßenhund.

Seit Februar 2018 ist er nun bei Sam, arbeitet als Assistenzhund und unterstützt und begleitet seinen Menschen in allen Lebenslagen.

Yoshi’s Aufgaben:

  • Apportieren (Telefon, Wasserflasche, Medikamente, etc.)
  • Licht an- und ausschalten (z.B. nach Albträumen oder nächtlichen Panikattacken)
  • Unterbrechen von Panikattacken, Dissoziationen, Selbstschädigung, Flashbacks, etc.
  • Trösten nach Dissoziationen, Panikattacken, Selbstschädigung, Flashbacks, etc.
  • Distanz schaffen und nach vorne/hinten absichern
  • aus Albträumen wecken
  • nach Hause/zum Ausgang (z.B. in Geschäften) führen
  • an einen ruhigen/sicheren Ort oder zu einer Sitzgelegenheit führen
  • an den Rand einer Menschenmenge führen
  • an Medikamente erinnern
  • Medikamente und/oder Notfalltasche bringen
  • Räume nach Menschen absuchen und gegebenenfalls anzeigen/Realitätscheck
  • Sicherheit geben/beruhigen
  • Anzeigen, Unterstützung und Hilfe vor/während/nach Synkopen
  • Begleitung durch den Alltag (Einkaufen, Arzttermine, Krankenhaus, Therapiesitzungen, Behördengänge, etc.)
  • Hilfe holen/Notfallknopf betätigen
  • u.v.m.

 

Yoshi findet ihr auch auf…

…Facebook: Assistenzhund Yoshi
…Instagram: Assistenzhund_Yoshi


Was ist ein Assistenzhund?

Assistenzhunde sind speziell ausgebildete Hunde, die ihrem Halter eine normale Teilhabe am Alltagsleben ermöglichen. Sie sind Hilfsmittel wie beispielsweise eine Brille oder ein Rollstuhl.
Es gibt drei Kategorien:

  • Führhunde, z.B. Blindenführhunde
  • Servicehunde, z.B. Rollstuhlbegleithunde
  • Signalhunde, z.B. für Diabetes, Epilepsie, Autismus, psychische Erkrankungen, etc.

Assistenzhunde sind keine Therapiehunde. Therapiehunde werden beispielsweise in der Ergotherapie eingesetzt oder auch im Hospiz, Kindergarten, Seniorenheim, etc. Sie leben bei ihrem Besitzer als Haustiere und arbeiten in diesen Einrichtungen für viele verschiedene Menschen. Der Assistenzhund ist kein Haustier, sondern ein Hilfsmittel und hilft seinem Halter.


Verhalten gegenüber Assistenzhunde-Teams:

  • Bitte nicht ablenken: Streicheln, Füttern, Locken und Ansprechen lenkt den Hund ab und kann zu gefährlichen Situationen führen.
  • Leinen Sie Ihren Hund an und lassen Sie ihn nicht zum Assistenzhund.
  • Bitte halten Sie Abstand.
  • Halten Sie Gehwege und Fahrbahnüberquerungen frei von Hindernissen.
  • Richten Sie Fragen bitte an den Halter und ignorieren Sie den Hund.
  • Bitte weisen Sie auch Ihre Kinder auf diese Verhaltensregeln hin.

Was darf ein Assistenzhund?

Sozialleistungen müssen barrierefrei erbracht werden (§17 SGB I), d.h. Assistenzhunde dürfen beispielsweise mit in Arztpraxen, Krankenhäuser, Lebensmittelgeschäfte, Restaurants und öffentliche Gebäude genommen werden.

Assistenzhunde sind von der Leinen- und Maulkorbpflicht befreit.

Assistenzhunde dürfen kostenfrei mit Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln fahren bzw. mit dem Flugzeug fliegen. Während eines Fluges ist der Hund bei seinem Menschen in der Kabine.

Eine gleichberechtigte Teilhabe zählt zu den Menschenrechten und steht über dem Hausrecht. Einem Assistenzhund den Zutritt zu verweigern ist Diskriminierung.
In Deutschland greifen verschiedene Gesetze gegen Diskriminierung, u.a. das Grundgesetz, das SGB, das AGG sowie die UN Gleichberechtigungskonvention.