Content Note:

Assistenzhund bei psychischen Erkrankungen / Räumungsklage/Anwalt; Zutritt Uniklinik; Interview; Finanzierung; Fotoshooting


Puh, ich muss zugeben, dass ich derzeit ziemlich überfordert bin mit Allem. Diese Vermieter-Sache macht mich wahnsinnig. Klar ist das Recht auf meiner Seite – das habe ich unter anderem von Verein Lichtblicke bestätigt bekommen, aber es schlaucht trotzdem. Ich hatte heute ein Telefonat mit einer Anwältin. Sie war etwas ruppig, aber vielleicht ist das normal und ich bin einfach nur sensibel. Keine Ahnung. Naja, jedenfalls habe ich ihr nun unsere Unterlagen (Schriftverkehr, Mietvertrag, etc.) sowie die Kontaktdaten unserer Trainerin und vom Verein Lichtblicke zukommen lassen, so dass sie meine Vermieter anschreiben und ihm nochmals erklären kann, dass es sich um einen Assistenzhund handelt.

Während ich dies hier schreibe, sitzt Yoshi auf dem Sofa und spielt vor sich hin. Er ist so lieb und macht seinen Job so toll.

Von der Uniklinik Frankfurt habe ich immer noch keine Auskunft, wie ich meinen Termin in der endokrinologischen Ambulanz mit Assistenzhund wahrnehmen kann. Muss ich mich gesondert anmelden? Darf ich gar nicht rein und werde diskriminiert? Man weiss es nicht. Angeblich soll heute noch eine Antwort kommen. Ich habe ja nun schon seit Anfang April immer wieder angefragt. Auch anstrengend.

Am Montag waren allerdings meine zwei Lieblingsmenschen da. Es war so schön die Beiden wieder zu sehen und zu knuddeln und einfach Zeit zusammen zu verbringen.

Bei der Gelegenheit hat J. auch gleich einige schöne Fotos von Yoshi und mir gemacht:

 

Ansonsten habe ich noch bei zwei weiteren Stiftungen angefragt, ob sie uns unterstützen möchten. Mal schauen, was dabei heraus kommt.

Am Mittwoch hatte ich nach der Therapiesitzung, zu der Yoshi mich natürlich wieder begleitet hat, ein Interview mit der VdK Mitgliedszeitung. Ich war super nervös, aber es lief gar nicht mal schlecht. Bevor es gedruckt wird, bekomme ich es natürlich noch einmal zu sehen.

Es ist zur Zeit also echt viel los bei mir… so richtig gut fühle ich mich nicht, kämpfe gegen das Depressionsloch an. Yoshi hilft mir allerdings ungemein, heitert mich auf, fordert mich zum Spielen auf, stupst mich mit seiner kalten Nase an, wenn ich weg drifte und sorgt dafür, dass ich rauskomme und soziale Kontakte pflege. So soll’s ja sein, was? 🙂


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Falls ihr oder jemand, den ihr kennt, an einer Berichterstattung über meinen Weg zum Assistenzhund interessiert seid, würde ich mich über eine E-Mail an folgende Adresse freuen:
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Wer wissen möchte, wie ein Assistenzhund einem Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen kann, findet eine kurze Zusammenfassung und weiterführende Links in meinem Blogpost Assistenzhund bei psychischen Erkrankungen


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